Musik

 

Jeden Montag kommt für 45 Minuten eine Musikpädagogin. Sie singt mit den Kindern Lieder, lehrt sie rhythmische Singspiele und macht Stimmbildung.

Die Kinder lernen klassische Kinderlieder und Lieder mit mehrsprachigen Textelementen. 

 

Kunst

 

Am Donnerstag kommen zwei Kunstpädagoginnen. An diesem Tag wird gebastelt, gewerkelt, gemalt und gemanscht. Passend zu den Jahreszeiten schwimmen bunte Blätterschlangen im kleinen Bach, werden riesige bunt bemalte Schneespinnen in die Landschaft gesetzt oder ein Maibaum aufgestellt. Sie vermitteln den Kindern den Umgang mit verschiedenen Materialien, Arbeitstechniken und Werkzeugen. Für sie ist es besonders wichtig, dass die Kinder frei und ohne Bewertung durch Erwachsene arbeiten können.

Entscheidend ist die Selbsttätigkeit und das Ausleben der grenzenlosen Phantasie. 

 

Individuelles Lernen

 

Lernmethodische Kompetenz baut auf vielen Basiskompetenzen auf und ist von ihnen abhängig: Denkfähigkeit, Gedächtnis, Kreativität, moralische Urteilsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit. Um gerade diese Kompetenzen zu fördern, bietet die Natur die idealen Bedingungen.

Die Vielfalt der Natur und ihre Rätsel laden ein, entdeckt, erforscht und erlebt zu werden. Die Kinder haben Lust zu lernen und können im Spiel selbstbestimmt ihren eigenen Rhythmus finden. Die Rolle der Erzieher ist passiver Natur. Sie nehmen beobachtend und erklärend am Spiel der Kinder teil. Sie stellen Fragen und wecken Neugier.

Ganz wichtig ist ihnen dabei, nicht bevormundend aufzutreten. Den Erziehern ist bewusst, dass bestimmte Wissensgebiete wie z.B. Buchstaben, Zahlen, naturwissenschaftliche Experimente, sprachliche Kompetenzen, etc. im Vorschulalter einen höheren Stellenwert einnehmen. Sie regen den natürlichen Wissensdurst der Kinder an.

 

Dies findet einerseits im alltäglichen Ablauf statt, andererseits bieten wir für die "großen Kinder" bei Bedarf ein Extraprogramm an, nennen wir es "Vorschule".